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Kristina Goger

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Volle Fahrt voraus mit Sonnenenergie in Oberwart

Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) setzt an ihrem Hauptsitz in Oberwart (Rechte Bachgasse) auf Nachhaltigkeit. In Kooperation mit der Energie Burgenland wurde eine Photovoltaikanlage auf dem bestehenden Carport errichtet sowie eine Ladestation mit zwei Ladepunkten installiert. Die offizielle Inbetriebnahme der neuen Infrastruktur ist am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz gefeiert worden.

„Unsere enge Zusammenarbeit mit den Genossenschaften ermöglicht uns, innovative Energiemodelle direkt vor Ort umzusetzen“, so Michael Gerbavsits, Vorstandsvorsitzender der Energie Burgenland. Mit der Photovoltaik-Anlage wird die OSG zum Stromhersteller. Zu viel produzierte Sonnenkraft wird direkt in das Netz der Energie Burgenland eingespeist oder für die eigenen Dienstwege verwendet. Dafür hat der gemeinnützige Bauträger eigens in ein Elektro-Fahrzeug investiert. „Wie wichtig Elektromobilität für die Zukunft ist, sehen wir hier in Oberwart. Das Laden der Elektroautos durch Strom aus erneuerbaren Energiequellen ist eine nachhaltige Investition für die Zukunft“, sagt Michael Gerbavsits. 

Nachdem wir schon in Wohnhausanlagen von uns Elektro-Tankstellen für unsere Bewohner installiert haben, war es uns ein Anliegen, dies auch im eigenen Haus zu tun und dann ist es natürlich auch naheliegend auf E-Mobilität zu setzen. Wir werden also in einem ersten Schritt vor allem Stadtfahrten und Fahrten über kürzere Distanzen umweltschonend mit unserem 1. Elektro-Auto absolvieren“, so OSG-Chef KommR Dr. Alfred Kollar.

Zahlen und Daten

Der Carport verfügt über eine fünf Kilowatt Peak PV-Anlage. Mit dem selbsterzeugten Ökostrom kann ein E-Fahrzeug bis zu 25.000 bis 30.000 Kilometer im Jahr zurücklegen. Die E-Ladestation am Standort ist mit zwei Ladepunkten ausgestattet. Einer davon ist als weitere Nutzungsmöglichkeit für Mitarbeiter oder Kunden konzipiert. Zu einem späteren Zeitpunkt soll ein Ladepunkt als öffentliche Tankstelle fungieren.

Zurück geblickt – voraus geschaut

Generalversammlung in Oberwart & eine erfolgreiche Bilanz

Bei der im Spätsommer 2018 abgehaltenen Generalversammlung in Oberwart wurde auf das erfolgreiche Geschäftsjahr der OSG im Jahr 2017 zurückgeblickt.

"Die Zahlen sprechen für sich - knapp 15.000 Wohnungen und Reihenhäuser hat die OSG in den 67 Jahren ihres Bestehens bereits errichtet, über 33.000 Menschen wohnen in einer Wohnung/einem Reihenhaus der OSG", so OSG-Chef KommR Dr. Alfred Kollar. Auch für das laufende Geschäftsjahr sind die Zahlen sehr erfreulich. "Wir werden auch im Jahr 2018 ein Bauvolumen von über 100 Millionen Euro deutlich überschreiten - und das zum dritten Mal in Folge".

Nachhaltiges Bauen in gewachsenen Strukturen

Ein besonderer Schwerpunkt wurde in den vergangenen Jahren auf das Thema Bodenverbrauch gelegt. So ist die OSG vom Ortsrandentwickler zum Ortskerngestalter geworden. Zahlreiche Projekte - von Bruckneudorf über Eisenstadt, Mattersburg, Oberpullendorf, bis Oberwart und z.B. Gerersdorf im Südburgenland - sind in Planung bzw. Bauvorbereitung. 
Hier werden gezielt Projekte umgesetzt, bei denen brachliegende Gebäude - meist in zentraler Lage - gekauft und entweder saniert und in ein modernes Wohnprojekt umgewandelt werden oder der Raum für ein neues Projekt genützt wird. "Wir müssen in der Verantwortung gegenüber nachkommenden Generationen die rasante Verbauung unserer Böden reduzieren", so auch LR Verena Dunst bei der Generalversammlung. "Die OSG hat diesen Weg des Bodenschonenden Bauens bereits vor Jahren eingeschlagen und dient als Best Practice Beispiel".

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