RECHNITZ - Gelebte Dorferneuerung - Alten Gebäuden neues Leben eingehaucht

26.11.2018


Das Thema Bodenverbrauch wird ein immer wichtigeres – auf der einen Seite wird jährlich 0,5 % der Fläche Österreichs verbaut, dem gegenüber stehen laut Erhebungen des Umweltbundesamtes 40.000 Hektar leerstehende Industrie-, Gewerbe- und Wohnimmobilien. Das entspricht in etwa der Fläche Wiens.

In den vergangenen Jahrzehnten wurden viele Gasthäuser, die bis dato immer wichtige Kommunikationszentren im Ort waren, geschlossen, weil es keine Nachfolger gab und/oder der Wirt in Pension gegangen ist.
Die OSG hat hier reagiert und bereits erfolgreich Bauvorhaben durchgeführt, bei denen aus einem ehemaligen Gasthaus ein wunderbar modernes Wohnhaus geworden ist.

Aus GASThaus wird WOHNhaus

Das Gasthaus und Hotel Rose in Rechnitz war bis vor rund 15 Jahre der Inbegriff für gepflegte Gastronomie in dieser Grenzregion. Nach einem Dornröschenschlaf wird es nun zu einem neuen Leben erweckt.
Im Vorjahr war es bereits soweit – die ersten Umbauarbeiten am ehemaligen Gasthaus haben begonnen. Pünktlich vor Sommerbeginn wurde dann auch schon der neue Eissalon samt Kaffeehaus eröffnet.

Im Sommer wurde dann zur Pressekonferenz in den topmodernen Eissalon geladen, um zum einen die Pläne für das neueste OSG-Projekt im Herzen der Gemeinde Rechnitz zu berichten. Außerdem erfolgte auch die offizielle Vertragsunterzeichnung für die neue Polizeiinspektion, die ebenfalls in dieses Gebäude integriert sein wird.

Polizei siedelt in den Ortskern

"Die Integration der Polizei hatten wir bereits geplant, als wir damals das Gebäude kauften. Viele waren mit dem Haus an der Grenze nicht mehr zufrieden. Nun gibt es die Freigabe vom Ministerium und wir können nun losstarten. Die Planungen sind fertig“, so OSG-Obmann KommR Dr. Alfred Kollar beim Spatenstich.

Die Rechnitzer Bevölkerung war herzlich eingeladen gemeinsam mit LH Stv. Johann Tschürtz und LR Mag. Hans Peter Doskozil, den Vertretern der Gemeinde, an der Spitze Bürgermeister Martin Kramelhofer sowie KommR Dr. Alfred Kollar im Zuge eines Festaktes die Baueinleitung zu feiern.

Landespolizeidirektor Mag. Martin Huber erwähnte in seiner Ansprache, dass es von der Infrastruktur her wichtig sei, dass die Polizeiinspektion Rechnitz in den Ortskern übersiedelt. Wie vom BMI vorgegeben, ist die Polizei somit näher am Bürger. Die Landespolizeidirektion ist für die Arbeitsbedingungen zuständig und daher bestrebt, diese zeitgemäß und mitarbeiterfreundlich zu gestalten. Auch diesem Anspruch wird mit der neuen Dienststelle nachgekommen, überdies ist sie barrierefrei.  

Senioren- und PenthouseWohnungen mit Blick ins Weingebirge

Zum bestehenden ersten Obergeschoß kommt noch ein zweites hinzu. Insgesamt werden 17 Wohnungen errichtet - 15 Kleinwohnungen für betreutes Wohnen und zwei große Dachterrassenwohnungen mit Blick ins Weingebirge.

Mit dem Bau wird in Kürze gestartet, die Fertigstellung der Polizeiinspektion ist bereits für Herbst 2019 festgelegt.

Insgesamt werden hier in Rechnitz rund 4,5 Mio. Euro investiert – wobei euch hier die Devise gilt – „Die OSG baut burgenländisch und darauf ist sie stolz“.

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