OSG, Gemeinde Bruckneudorf und die „Erbse“

13.11.2018


Vor wenigen Tagen war es soweit – im Beisein der Vertreter der Gemeinde, an der Spitze Bürgermeister Gerhard Dreiszker, dem zuständigen Planer DI Werner Thell sowie Geschäftsführer Dr. Alfred Kollar und den Repräsentanten der OSG sowie zahlreichen Bruckneudorferinnen und Bruckneudorfern erfolgte der feierliche Spatenstich für die neuen Reihenhäuser am Areal der Erbse.

Als Ehrengast konnte Landeshauptmann Hans Niessl begrüßt werden.

Langjährige Partnerschaft

Die OSG und die Gemeinde Bruckneudorf verbindet eine Partnerschaft seit mehr als 40 Jahren.

Bruckneudorf war Mitte der 70er Jahre die erste Gemeinde im Bezirk Neusiedl am See -und lange Zeit die einzige Gemeinde in diesem Bezirk - in der die OSG ihre Wohnbauaktivitäten ausübte.

Insgesamt verwaltet Burgenlands größter Wohnbauträger mittlerweile 534 Wohnungen in der Großgemeinde, d.h. dass knapp 1.200 Menschen bei der OSG wohnen.

Lebensgrundlage Boden

In der Gärtnergasse wird nun mit dem Bau der neuen Reihenhausanlage begonnen, gleichzeitig wird die Beplanung des restlichen Areals vorgenommen, wobei eine Mischung von Wohnbebauung mit Gewerbeflächen angedacht ist.

Auf dieser mehr als 4 ha großen Liegenschaft befindet sich einerseits die ursprünglich als Erbsenfabrik (seit dem Jahr 1895) dienende Gebäudesubstanz – die im Übrigen unter Denkmalschutz steht. In diesem Gebäude wird die neue Volksschule der Gemeinde Bruckneudorf entstehen.

Auf dem Restareal stehen neben diversen Lagerhäusern, die abgetragen werden, 2 Silotürme mit einer Höhe von 62 m.

Besonderes Augenmerk wird auf die beiden Silotürme gelegt, die nach den derzeitigen Vorstellungen und Intentionen erhalten bleiben sollen.

Angedacht ist hier, dass nach großen Vorbildern, Wohnungen in diese Türme gleichsam „eingebaut“ werden. Mit dem Höhepunkt (im wahrsten Sinne des Wortes) einer Skybar auf 62 m Höhe.

Diese Nachnutzung der ursprünglichen Erbsenfabrik und des Siloareals in Bruckneudorf ist Ausdruck einer bodenschonenden Strategie - zunehmend werden ehemalige Industrie- und Gewerbeflächen gekauft und für eine Nachnutzung aufbereitet - die die OSG in den letzten Jahren vermehrt verfolgt und durch eine Vielzahl von Projekten zum Ausdruck bringt.

 

 

 

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