Zeit für Veränderung – Spatenstich für die neue OSG Zentrale

23.08.2019


• 22 MitarbeiterInnen
• 15 Gemeinden
• 2.053 Wohnungen und Reihenhäuser
So überschaubar war die OSG noch vor knapp 30 Jahren

• 103 MitarbeiterInnen
• 151 Gemeinden
• 15.500 Wohnungen und Reihenhäusern
so die eindrucksvollen Zahlen von heute

Die Personalentwicklung, insbesondere jene im Büro Oberwart, zwang die Unternehmensführung zum Handeln.
Das Bürogebäude in der Rechten Bachgasse ist vor knapp 50 Jahren als eingeschossiges Haus gekauft und für ursprünglich knapp 10 Mitarbeiter zur Verfügung gestanden. Nach insgesamt 4 Zubauten am aktuellen Standort sind nun die Bürokapazitäten sind längst erschöpft.
Da ein weiterer Ausbau am Standort nicht möglich ist, wurde nach einem neuen Bürostandort Ausschau gehalten und dieser in der Dornburggasse (unmittelbar neben dem Modegeschäft Balaskovics) gefunden.
Unter Einbindung aller MitarbeiterInnen wurde die Planung gestartet und zur Bauverhandlung bei der Stadtgemeinde Oberwart eingereicht.

Büroräumlichkeiten für 100 MitarbeiterInnen mit der Möglichkeit von Erweiterungen und ein zusätzliches Dachgeschoß, in dem der künftige Sitzungssaal untergebracht wird, werden bis Dezember 2020 entstehen.

Feierlicher Spatenstich

Vor kurzem wurde der Spatenstich für das dreigeschossige Gebäude in Oberwart gefeiert.
Landeshauptmann Mag. Hans-Peter Doskozil, Landesrat Mag. Heinrich Dorner, Landesrat Christian Illedits, die beiden Landtagspräsidentinnen Verena Dunst und Ilse Benkö nahmen gemeinsam mit dem Chef der Stadt Oberwart Bürgermeister LAbg. ADir. Georg Rosner und dem OSG Chef KommR Dr. Kollar die Spaten in die Hand.

„Die OSG hat in Oberwart das Ortsbild wesentlich beeinflusst und zur Entwicklung der Stadt beigetragen,“ so Bürgermeister Georg Rosner.

„Gemeinsam mit der Wohnbauförderung Burgenland ist die OSG ist ein Vorzeigebetrieb und ein Garant für leistbares Wohnen für eine breite Bevölkerungsschicht“, ergänzte Landesrat Mag. Heinrich Dorner.

Planungsgemeinschaft Oberwart

Für die Planung des neuen Bürohauses hat sich die Unternehmensführung entschlossen, eine „Planungsgemeinschaft Oberwart“ ins Leben zu rufen: Für die Planung des Gebäudes selbst zeichnet das Oberwarter Unternehmen BPM (Dipl.Ing. Gerald Guttmann und Dipl. Ing. Anton Holzer) verantwortlich, für die Innengestaltung Arch. Martin Schwartz. Die statischen Berechnungen wurden vom Büro Dr. Andreas Höhenberger geliefert, die haustechnische Planung von RWT (Dr. Richard Woschitz).

Die Baukosten in der Höhe von 8,5 Millionen Euro werden aus Eigenmitteln finanziert.

Ökologische Ausgestaltung

Wichtig ist dem Unternehmen vor allem auch die ökologische und gebäudetechnisch optimierte Ausgestaltung des künftigen Bürohauses. So werden die duktilen Pfähle, die zur Standsicherheit geschlagen werden müssen, gleichzeitig als Energiepfähle verwendet, indem in diese Pfähle Erdwärmesonden eingebracht werden, um dem Erdreich die Wärme zu entziehen. Auf dem Dach des Gebäudes und auch auf einem Teil der süd-/westseitigen Fassade werden Photovoltaikpaneele installiert und auch die Ladestation für E-Autos und E-Fahrräder wird von dieser Photovoltaikanlage versorgt werden.
„Wir hier mit Erdwärme arbeiten, als Spitzenabdeckung werden wir uns an das Netz der örtlichen Fernwärme anhängen. Außerdem werden wir die Beleuchtung mit LED-Beleuchtung ausführen“, so OSG Chef KommR Dr. Kollar.

OSG Aktuell

Aktuell verwaltet die OSG 15.500 Wohnungen. Das heißt, jede achte Burgenländerin und Burgenländer lebt in einer OSG-Wohnung.
Angefangen von der Geschäftsfelderweiterung - der Hausverwaltung für Gemeinden, über den Wohnbau in Dörfern bis hin zum Bau von Kommunalprojekten wie Gemeindeämter, Feuerwehrhäuser, Kindergärten und Polizeiinspektionen; die Errichtung von Wohnheimen und Sozialeinrichtungen sowie die Themen Startwohnungen für junge Menschen und betreubares Wohnen für Senioren - die Bautätigkeit der OSG ist in den vergangenen Jahren immer vielfältiger geworden. War früher das „Bauen auf der grünen Wiese“ Standard, so wird nun auf Ressourcenschonung und Ortskernentwicklung geachtet, wie viele bereits erfolgreich realisierte Projekte zeigen.


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