Wohnland Burgenland - Pressekonferenz in Eisenstadt

22.03.2019


Die Wohnbauförderung hat seit langer Zeit eine sehr große Bedeutung für das Burgenland. Primäres Ziel der Förderung war und ist leistbares Wohnen in hoher Qualität für alle Burgenländerinnen und Burgenländer zu gewährleisten.

Die Wohnbauförderung ist auch ein ganz wichtiger Wirtschaftsfaktor, ein Motor für Wachstum und Beschäftigung im Land.
Faktum ist, dass die Wohnpreise im Burgenland im Bundesländervergleich am niedrigsten sind. Laut Statistik Austria hat das Burgenland auch die niedrigsten Mieten. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet auch die Wohnbauförderung.

Im heurigen Jahr stehen für die Wohnbauförderung mehr als 126 Mio Euro an Budget zur Verfügung, das den Burgenländerinnen und Burgenländern zugutekommt.

Neues Wohnbauförderungsgesetz

Leistbares Wohnen steht auch beim neuen Wohnbauförderungsgesetz im Focus.
Das neue Wohnbauförderungsgesetz ist im Dezember vorigen Jahres in Kraft getreten.

Bürgerfreundlich, mit klaren Strukturen, mit einer vereinfachten Antragstellung.
Mit dem neuen Wohnbauförderungsgesetz werden noch mehr Burgenländerinnen und Burgenländer von den Förderungen profitieren können. Gefördern werden auch barrierefreies Bauen und behindertengerechte Maßnahmen.

Leistbares Wohnen trotz Klimaschutz

Der Klimawandel findet statt, er ist eine Tatsache und nicht zu bestreiten – seine Auswirkungen sind sichtbar und spürbar.
Unbestritten ist auch, dass – wenn Österreich seine Klimaziele erreichen will – Wohnpolitik und Wohnwirtschaft massiv gefordert sind!

Gleichzeitig aber mehren sich die Stimmen derer, die Sorge haben, ob leistbares Wohnen für die nächste Generation gesichert werden kann, und ob leistbares Wohnen auch aktuell noch für breite Bevölkerungsschichten gewährleistet ist.

Für die OSG als in 150 Gemeinden im Burgenland tätiger Wohnbauträger, der durch seinen Sitz mitten im Südburgenland einen besonderen Bezug zu den schwachen Wirtschaftsstrukturen des Mittel- und Südburgenlandes hat und daher trotzdem auch in diesen Landesteilen sehr aktiv ist, ist die Erreichung beider Ziele, also Leistbarkeit und Klimaschutz, naturgemäß eine ganz besondere Herausforderung.

„Wir haben aktuell in 75 Gemeinden des Burgenlandes auf 135 Baustellen 1.308 Wohnungen und Reihenhäuser in Bau und weitere knapp 100 Bauvorhaben mit etwas über 1.000 Wohneinheiten in Bauvorbereitung. Wir können daher nicht bei jedem einzelnen Bauvorhaben wissenschaftliche Berechnungen darüber anstellen, wie sich dieses oder jene Wohnhaus mit 4, mit 6 oder vielleicht sogar mit 12 Wohnungen (was im Südburgenland schon ein großes Wohnhaus ist) auf das Klima auswirkt,“ so OSG-Obmann KommR Dr. Alfred Kollar.

"Um es aber auf den Punkt zu bringen – wir sehen sehr wohl die Notwendigkeit, Umweltschutzmaßnahmen zu setzen! Allerdings muss die wirtschaftliche Machbarkeit, was umgelegt auf unsere Mietverhältnisse die Leistbarkeit des Wohnens bedeutet, ein zentrales Kriterium sein!"


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