Start für neues Projekt im Herzen der Gemeinde Gerersdorf

19.11.2018


Dass die Gemeinde Gerersdorf und die Oberwarter Siedlungsgemeinschaft gut zusammenarbeiten, das konnte bereits mit einigen Projekten unter Beweis gestellt werden. Nun steht das nächste besondere Projekt vor der Tür.

Das traditionsreiche Dorfgasthaus der Familie Luipersbeck, dass in Folge von Familie Novakovits und letztendlich von Familie Strohmaier geführt wurde - an einem markanten Platz in Gerersdorf gelegen - wird einem modernen Neubau weichen.

Planungsarbeiten abgeschlossen

Im Beisein der Vertreter der Gemeinde, an der Spitze Bürgermeister Wilhelm Pammer, Ing. Christoph Peischl vom Planungsbüro Peischl & Partner, KommR Dr. Alfred Kollar und Ing. Dietmar Rehling sowie der interessierten Bevölkerung der Gemeinde Gerersdorf/ Sulz/ Rehgraben fand vor wenigen Tagen der Spatenstich für dieses neue Wohnprojekt statt.

Ausblick in die Zukunft

Die Gemeinde sorgt sich um die ältere Bevölkerung - so werden im Erdgeschoß des neuen Wohnhauses 3 barrierefreie Kleinwohnungen für Senioren im Rahmen des betreubaren Wohnens errichtet, die OSG wird im Obergeschoß ebenfalls 3 leistbare Wohnungen für junge Menschen errichten lassen.

Die Größen der Wohnungen variieren zwischen 63m² und 67m² und eines haben alle Wohnungen gemeinsam – einen sonnigen Balkon!
Aufgrund der zentralen Lage ist der Standort für alle Bewohner bestens geeignet.

Die Fertigstellung ist den Frühling 2020 geplant.

 

Wohnbau in gewachsenen Strukturen

Neben klassischen Wohnungs- und Reihenhausprojekten gibt es in den vergangenen Jahren immer mehr Bauvorhaben, die modernes Wohnen auf der einen Seite und markante Akzente zur Dorferneuerung auf der anderen Seite verbindet.

Das Thema Bodenverbrauch wird ein immer wichtigeres – auf der einen Seite wird jährlich 0,5 % der Fläche Österreichs verbaut, dem gegenüber stehen laut Erhebungen des Umweltbundesamtes 40.000 Hektar leerstehende Industrie-, Gewerbe- und Wohnimmobilien. Das entspricht in etwa der Fläche Wiens.

Die OSG hat diesen Weg bereits vor Jahren eingeschlagen und dient als Best Practice Beispiel. „So wurden in den letzten Jahren gezielt Projekte umgesetzt, bei denen brachliegende Gebäude – meist in zentraler Lage – gekauft und entweder saniert und in ein modernes Wohnprojekt umgewandelt wurden, oder der Raum für ein neues Projekt genützt wurde“, betont der Chef der OSG Dr. Alfred Kollar.

Diese Grundstücksauswahl bringt viele Vorteile, der Gemeinde insofern, als die Infrastruktur für Straße/Gehsteig/Kanal/Beleuchtung bereits vorhanden ist und nicht aufwändig neu errichtet werden muss. Für die OSG, weil eben diese Infrastruktur bereits vorhanden und üblicherweise bereits finanziert ist, fallen nicht unerhebliche Erschließungskosten für die Liegenschaften weg.


Nähere Informationen zum Projekt erhalten Sie im Büro der OSG Oberwart unter 03352 – 404 DW 51.



Inhalt teilen: