St. Margarethen – Neues Zuhause für die Polizei

06.09.2018


Burgenlands größter Wohnbauträger, die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG), hat in der Marktgemeinde St. Margarethen bereits zahlreiche Wohnprojekte realisiert, insgesamt 30 Wohnungen und 24 Reihenhäuser wurden gebaut.
Nach umfangreichen Vorbereitungen wurde im April der Vertrag für das neueste OSG-Projekt in der Gemeinde unterzeichnet, nun erfolgt der Spatenstich für die neue Polizeiinspektion St. Margarethen samt Wohnungen.

Alles unter einem Dach

Die OSG wird auf einem Grundstück zwischen der Siegendorfer-Straße und Neubaugasse eine neue Polizeiinspektion errichten. Außerdem werden im Erdgeschoß dieses Hauses zwei seniorengerechte, barrierefreie Wohneinheiten sowie im Obergeschoß sechs Kleinwohnungen, die sich als Startwohnungen für junge Menschen bestens eignen, entstehen.

Landespolizeidirektor Mag. Martin Huber betonte beim Spatenstich die Wichtigkeit der Polizeiinspektion in diesem Teil des Bezirks, in Grenznähe, sowie die Notwendigkeit eines Neubaus, die bei einem Besuch der bisherigen Dienststelle deutlich sichtbar wird. „Ein großes Dankeschön geht auch an die Gemeinde St. Margarethen für die zur Verfügung Stellung des Grundstückes. Mit der Unterzeichnung eines langfristigen Baurechtsvertrages wurde die Grundlage für dieses Bauvorhaben gelegt“, so der Landespolizeidirektor.

Auch die Zusammenarbeit der OSG mit der Landespolizeidirektion Burgenland besteht bereits seit mittlerweile 1,5 Jahrzehnten. So ist die Polizeiinspektion St. Margarethen bereits die 10. Polizeidienststelle, die die OSG errichten darf.

„Als Bürgermeister sehe ich diese neue Polizeiinspektion als Garant dafür, dass die Polizei in St. Margarethen bleibt“, so Eduard Scheuhammer. „Für uns als Gemeinde war es deshalb sehr wichtig, diesen Standort anzubieten und gemeinsam mit einem verlässlichen Partner der OSG ein gelungenes Projekt starten zu können. Als perfekte Ergänzung werden hier zusätzlich acht Kleinwohnungen, als Startwohnungen für junge Menschen oder auch für die ältere Generation errichtet.“

Bau auf Burgenland

Insgesamt werden hier für die Polizeiinspektion € 640.000 investiert – die Kosten für das gesamte Bauvorhaben mit den acht Wohneinheiten betragen rund 1,5 Mio. Euro.
Dass dabei nahezu die Gänze in die Burgenländische Wirtschaft fließt, versteht sich fast von selbst.
 „Bau auf Burgenland“ - ein Aspekt, der der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft schon immer äußerst wichtig war und nach wie vor ihrer Firmenphilosophie entspricht:
„Schon bevor wir den Vertrag Burgenland“ unterschrieben haben, haben wir das Schwergewicht auf burgenländische Firmen gelegt und tun dies seither mit noch mehr Bedacht“ so, KommR Dr. Alfred Kollar.

Mit über 110 Mio. Euro an Bauaufträgen konnte die OSG in den vergangenen Jahren Topwerte erreichen und befindet sich mit diesem Bauvolumen österreichweit im Spitzenfeld unter allen knapp 190 gemeinnützigen Bauvereinigungen. Für die OSG ist es seit jeher eine Selbstverständlichkeit, dass der Großteil dieses Bauvolumens durch Aufträge in die heimische Wirtschaft fließt. Beinahe 100 % der Aufträge gehen somit an Unternehmen aus dem Burgenland! Insgesamt kann die OSG durch ihre Bautätigkeiten rund 2.500 Arbeitsplätze sichern und stellt damit eine bedeutende Grundlage für den burgenländischen Arbeitsmarkt dar.


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