Neubau eines Altenwohn- und Pflegeheims in Zurndorf

19.06.2019


In den über 18 Jahren Zusammenarbeit der OSG und der Gemeinde Zurndorf entstanden bereits viele Bauten, zuletzt wurden barrierefreie Wohnungen für Senioren im Rahmen des betreubaren Wohnens errichtet.
Zu dieser Anlage gehört auch ein großer Gemeinschaftsraum „Seniorentreff“ im Erdgeschoß. Dieser gelungene Raum kann für diverse Aktivitäten wie z.B. Treffen, Vorträge, oder ähnlichem genutzt werden und das Miteinander der neuen BewohnerInnen fördern.

Nun wurden im Rahmen einer Pressekonferenz die Pläne für das neue Altenwohn- und Pflegeheim in Zurndorf, Leithafeld, präsentiert.

Wohnen und Wohlfühlen


Die OSG hat bereits vor längerem begonnen, sich mit dem Thema „Wohnen im Alter“ zu beschäftigen, um Senioren ansprechende und altersangepasste Wohnmöglichkeiten anzubieten – von betreuten und betreubaren Wohneinrichtungen bis hin zu Alten-, Wohn- und Pflegeheimen.

Insgesamt 14 Altenwohn- und Pflegeheime (in Podersdorf und Kittsee sind die ersten Altenwohn- und Pflegeheime entstanden) sowie 1 Wohnheim für Menschen mit Behinderungen und 5 jugendtherapeutische Wohnheime hat die OSG in enger Zusammenarbeit mit den Sozialträgern und der Sozialabteilung der Burgenländischen Landesregierung, in den letzten 20 Jahren errichtet.

Und sehr häufig werden in diesen Wohnheimen betreute Wohnformen angeboten, wo in den meisten Fällen eine direkte bauliche Anbindung an das Pflegeheim vorgenommen wird.

Denn das konventionelle Altersheim ist längst nicht mehr der einzige Ort, um alt zu werden. Wohnen bedeutet mehr, als nur ein Dach über dem Kopf zu haben. Die "eigenen vier Wände" geben Geborgenheit, ermöglichen Rückzug und Entspannung aber auch Kommunikation und Gemeinschaft.

Für ältere Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund des Lebensalters Hilfe bei der eigenen Haushaltsführung benötigen und nicht in ein Heim umziehen wollen, ist die Wohnform des betreuten Wohnens im eigenen Ort eine gute Alternative. Sie bietet Selbständigkeit auf der einen Seite, gleichzeitig aber auch die Sicherheit, dass jemand da ist, wenn Hilfe benötigt wird. So können nach Wunsch bestimmte Hilfen bei alltäglichen Verrichtungen oder im medizinisch-pflegerischen Bereich in Anspruch genommen werden.

Ziel ist es, die Selbständigkeit so lange wie möglich zu erhalten und der Vereinsamung entgegenzuwirken.

Pflegekompetenzzentrum in Großpetersdorf


2017 wurde am internationalen Tag der Pflege, am 12. Mai, das moderne "Haus der 4. Generation" in Großpetersdorf offiziell eröffnet.
Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft als Bauträger und der Arbeiter Samariterbund als Betreiber setzten als Partner dieses Großprojekt im Pflegebereich gemeinsam um.
Insgesamt werden hier 42 pflegebedürftige ältere Menschen betreut und zusätzlich gibt es einen Platz für Kurzzeitpflege und 18 Menschen mit besonderen Bedürfnissen.
Diese Kombination ist im Burgenland einzigartig.
Auch die Umsetzung selbst machte das PKZ Großpetersdorf zu einem der modernsten Pflegeheime in ganz Österreich und erhielt bei der Eröffnung auch offiziell durch ÖZIV-Präsident Hans-Jürgen Groß das ÖZIV-Gütesiegel überreicht.


 


 







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