Nebersdorf - So viel Selbständigkeit wie möglich, so viel Betreuung wie notwendig.

18.03.2019


Verbringt man sein ganzes Leben in seinem Heimatdorf so möchte man auch im Alter seine vertraute Umgebung nicht verlassen und weiterhin die Familie und Freunde in der Nähe haben.
Da jedoch für viele ältere Menschen das eigene Haus eine immer größere Belastung darstellt, sind betreubare Wohnungen eine adäquate Alternative.
Diese Wohnform ist für Menschen mit leichtem Betreuungsbedarf gedacht, die auch eine barrierefrei gestaltete, individuell möblierte Mietwohnung wünschen.
In Betreubaren Wohnungen werden grundsätzlich keine Pflegeleistungen angeboten. Diese können aber bei Bedarf in Anspruch genommen werden.

Weitblick

Die OSG hat sich bereits vor knapp 20 Jahren mit dem Thema „Wohnen im Alter" beschäftigt, um Senioren ansprechende Wohnmöglichkeiten in gewohnter Umgebung anbieten zu können.
Stufenweise wurde dann das Wohnmodell „betreubares Wohnen" entwickelt, das je nach Bedarf der jeweiligen Gemeinde angepasst wird.

Nun wurde ein solches Projekt – der Entwurf dazu wird vom Architektenbüro DI Taschner-Kinger ZT GmbH gestellt - auch in der Gemeinde Nebersdorf vorgestellt.
Das Interesse war außerordentlich groß, Bürgermeister Rudolf Berlakovich freute sich über die zahlreichen Besucher, die der ausführlichen Projektvorstellung von OSG Chef KommR Dr. Kollar und Architekt DI Reinhold Taschner lauschten.

„Selbstständiges Wohnen und dennoch die Sicherheit zu haben, Unterstützung zu bekommen, wenn diese gebraucht wird – das sind die Grundsätze unserer betreubaren Wohnprojekte für Senioren“, erklärt OSG-Obmann KommR Dr. Alfred Kollar.



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