Jung und Alt unter einem Dach – Das klappt? UND WIE!

09.07.2020


Wenn Sie das nächste Mal durch St. Michael im Burgenland fahren und eine Gruppe gut gelaunter jüngerer und älterer Menschen vor ihren Wohnungen sitzen sehen - wundern Sie sich nicht: Hier gibt es nämlich ein ganz besonders gelungenes Generationenwohnprojekt. 


Wir gestehen – wir lieben ja Außentermine. Sich selbst ein Bild von unseren schönen Wohnungen und Reihenhäusern zu machen, ist nun mal etwas ganz anderes. So sind wir natürlich auch gerne der Einladung von Herrn Wolfgang Knop gefolgt, der lustigen Runde im Generationenwohnen in St. Michael einen Besuch abzustatten.


Kaffeekränzchen mit den „Mädls“
Wenn Fototermine wie dieser dann noch mit Kaffee und frischen Grammelpogatscherln beginnen, dann weiß man, hier würde man sich selbst auch wohlfühlen.

Gut verstanden haben sich die Bewohner im Generationenhaus St. Michael schon vorher. Durch die Corona-Pandemie ist die Gemeinschaft noch enger zusammengerückt. „Für mich war es selbstverständlich, besonders auch in dieser Zeit für die Nachbarinnen „die Mädls“ da zu sein – Einkäufe oder Besorgungen zu erledigen oder einfach Hilfe anzubieten, wenn diese benötigt wird“, so Wolfgang Knop.

Doch nicht nur Erledigungen standen auf der Tagesordnung – auch auf das seelische Wohl wurde geschaut. So hat man die Corona-Zeit trotz Ausgangsbeschränkungen im Generationenwohnen nicht nur gut, sondern auch noch gut gelaunt verbracht. „Bei dem schönen Wetter sind wir meistens gemeinsam im Garten gesessen und haben uns unterhalten – mal bei einem Kaffee oder einem guten Glaserl Spritzer. So war keiner allein“, erzählt Veronika Csar, Mieterin des betreubaren Wohnens. „Das alles natürlich mit ausreichendem Sicherheitsabstand!  Da sind wir von unseren Nachbarn - der Polizei St. Michael - sogar für die vorbildliche Abstandseinhaltung gelobt worden“, so Veronika Csar, die eigentlich jeder hier als „Mädi“ kennt, lachend.


Durchs Reden kommen die Leut‘ zam
Dass hier aufeinander geschaut wird, ist nicht nur sichtbar sondern auch spürbar.
In der Früh wird bereits getratscht, spätestens am Nachmittag zum gemeinsamen Kaffeetrinken oder frischen Salzstangerln verkosten aufgerufen. „Wir sind alle gleich, wir verstehen uns gut und fühlen uns hier richtig wohl“, so die bunte Gruppe.
Ein Paradebeispiel für Generationenwohnen, welches hier in St. Michael entstanden ist. Seniorenwohnungen im Erdgeschoß und Kleinwohnungen als Neu-/ Startwohnungen im Obergeschoß – eine Win-Win-Situation für beide Seiten.

Wir kommen wieder!
Zum Abschied dürfen wir uns noch über frisch gepflücktes, selbstgezüchtetes Gemüse von Herrn Alois Schantl freuen. Gastfreundschaft wird hier groß geschrieben – auch wir haben uns gleich richtig wohl gefühlt.

Herzlichen Dank an Wolfang Knop, Alois Schantl und die „Mädls“ für die Einladung.
Wir kommen gerne wieder
J

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