Eisenstadt und die OSG - Eine Stadt in Bewegung

07.12.2018


Die Landeshauptstadt des Burgenlands besticht mit einer perfekten Mischung aus Land- und Stadtflair. Seit mehr als 5 Jahrzehnten ist Burgenlands größter Wohnbauträger, die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG), bereits in der Freistadt Eisenstadt tätig. Im Sommer 1964 wurde das 1. mehrgeschossige OSG-Wohnhaus in der Landeshauptstadt Eisenstadt übergeben. 114 Wohnungen waren es, die in der Bahnstraße unmittelbar neben dem Bahnhof – und somit im Zentrum gelegen – errichtet wurden.

Mittlerweile sind 2.000 Wohnungen und Reihenhäuser entstanden, rund 4.600 EisenstädterInnen wohnen bei der OSG, also ein Drittel der Gesamtbevölkerung von Eisenstadt!

Alle Mieterinnen und Mieter der OSG in der Freistadt Eisenstadt zusammengezählt ergeben die 6. größte Stadt des Burgenlandes!

Vor mittlerweile 2 Jahren wurde das Projekt „Eisenstadt Mitte“ - ein topmodernes Büro-, Geschäfts- und Wohngebäude - ganz nach dem Motto „alles unter einem Dach“ fertiggestellt und übergeben. Moderne Architektur, viel Glas, ein großer Mix an verschiedenen Wohnungen und die zentrale Lage machen dieses Haus besonders attraktiv.
Alle 45 Wohnungen waren bereits in der Bauphase vergeben, aufgrund der guten Nachfrage wurde weitergebaut. Weitere 32 Wohnungen sowie eine Ordination und eine Geschäftsfläche sind hier in der Bürgerspitalgasse entstanden.

Neben dem Bau von Wohnungen und Reihenhäuser war die OSG auch für den Neubau des Bauhofes und auch der Volksschule in Kleinhöflein verantwortlich, ebenso für die Sanierung des Martinshof in Kleinhöflein.

Nachhaltiges Bauen in gewachsenen Strukturen

Ein immer wichtigeres Thema für die OSG wird das Bauen in gewachsenen Strukturen. Nirgends in Europa wird mit dem Land so sorglos umgegangen wie in Österreich. Ein großes Problem dabei stellt die tägliche Neuverbauung von rund 20 Hektar (= 30 Fußballfelder) an Äckern und Wiesen während der letzten Jahre dar.
Das Thema der Nutzung von brachliegenden Industrie-, Gewerbe- und Wohnflächen wird also immer wichtiger, um den Bodenverbrauch nachhaltig einzudämmen. Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft hat diesen Weg vor Jahren bereits erfolgreich eingeschlagen und gezielt Projekte umgesetzt, indem brachliegende Gebäude gekauft und entweder saniert und in ein modernes Wohnprojekt umgewandelt hat.

So wird in Rechnitz das ehemalige Gasthaus Rose oder z.B. in Markt Allhau das Gasthaus Hagenauer zu Multifunktionsgebäuden umgebaut.
In Oberwart entstand auf dem Grundstück des ehemaligen Magnet-Marktes ein Demenzzentrum, in Jennersdorf wurde das Areal des ehemaligen Burgenlandhofs zu Büros und Wohnungen umfunktioniert.
Auch das neue OSG Büro in Neusiedl am See hat am Gelände der alten Konservenfabrik sein neues Heim gefunden, in Bruckneudorf wird das Areal einer alten Autowerkstatt und der Platz der ehemaligen Erbsenschälfabrik wieder sinnvoll genutzt.

Aus Alt wird Neu

Auch in Eisenstadt werden nun solche Projekte umgesetzt.

Das ehemalige SVB Gebäude, in wunderbar zentraler Lage, wurde von der OSG gekauft und wird in den kommenden Monaten in ein modernes Wohnhaus umgebaut werden. Nach den Plänen des Architekturbüros Halbritter wird dem alten Gebäude neues Leben eingehaucht.

Insgesamt 44 Wohnungen – vorwiegend Kleinwohnungen, als Startwohnungen für junge Menschen oder auch für die ältere Generation – werden hier entstehen.
Zusätzlich wird um ein Dachgeschoß erweitert, hier werden gezielt moderne Wohnungen mit großzügigen Dachterrassen errichtet.

Auch ein 2. Wohnprojekt ist in Eisenstadt in Vorbereitung. Auf dem ehemaligen Zielpunkt-Areal wird ein moderner Wohnpark entstehen. 51 Wohnungen werden hier nach den Entwürfen des Planungsbüros DI Gerald Guttmann errichtet.

Gartenfreunde dürfen sich freuen – für die Wohnungen im Erdgeschoß soll die Möglichkeit der Anmietung eines Eigengartens bestehen! Außerdem werden hier alle Wohnungen mit großzügigen Balkonen errichtet.

Die zentrale Lage, die attraktive Architektur und der ausgewogene Mix von Kleinwohnungen für Senioren, aber auch als Startwohnungen für junge Leute, bis hin zu großzügigen Familienwohnungen kennzeichnen diese beiden modernen Bauvorhaben.

Unmittelbar in der konkreten Planungsphase befindet sich auch das große Bauvorhaben an der Rusterstraße, auf dem Areal des Lagerhauses. Hier werden 2 getrennten Baukörper entstehen. Zum einen ein reines Bürogebäude, in dem auch die OSG ihr neues Büro integrieren wird.
Und auch ein weiteres Gebäude, in einer Kombination von Gewerbeflächen, Büros, Ordinationen und Wohnungen. Der Baubeginn soll Ende 2019/Anfang 2020 sein.

Niedrigenergiereihenhäuser in St. Georgen

Auch in St. Georgen wurde fleißig gebaut. Im Siedlungsgebiet „Gartenäcker“ sind bereits 22 Reihenhäuser errichtet worden. Aktuell sind die Zeile 4, 3 und 2 in Bau!

Die Größen der Häuser variieren dabei von 111 m2 bis zu großzügigen 128 m2 – das Besondere daran ist, dass die Reihenhäuser in Doppelhausbauweise errichtet werden. Höchster Wohnkomfort garantiert! Wohnen wie im Einfamilienhaus – die OSG macht’s möglich!

Und auch ein neues Projekt ist in Vorbereitung. Nach den Plänen des Architekturbüros plusminusnull soll ein Wohnprojekt – mit Kleinwohnungen, besonders als Seniorenwohnungen – errichtet werden!

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